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Einfacher Reisen: Meine Reise-Apps


Dear Diary,

unser Handy kann uns heutzutage das Leben an einigen Stellen erleichtern. Auch auf Reisen! Während wir früher immer eine Landkarte dabei hatten, brauchen wir heute nur noch unser Smartphone mit einer Karten-App. Während wir früher immer einen gedruckten Reiseführer nutzten, brauchen wir heute nur noch unser Smartphone mit einer Reiseführer-App. Unser Handy ist also ein richtiges Multitalent und spart sogar noch Platz im Gepäck!

Über die letzten Jahre habe ich viele Apps für unsere Reisen genutzt und ausprobiert. Dabei sind einige oft wieder von meinem Handy runtergeflogen. Manche haben allerdings ein festes Zuhause auf meinem Smartphone gefunden, denn diese Apps haben sich bewährt. Daher möchte ich dir heute die Reise-Apps vorstellen, die nach meiner persönlichen Erfahrung das Reiseleben wirklich erleichtern!

xx Chiara

Park4Night

Wenn du mit einem Camper unterwegs bist, dann ist Park4Night die App, die du auf jeden Fall brauchst! Wenn wir nach Camping- bzw. Stellplätzen suchen, ist Park4Night unsere Rettung. Denn du kannst über die praktische Kartenfunktion alle möglichen Stellplätze in deiner Nähe suchen. So musst du dir nie all zu große Gedanken, um deine Übernachtungsmöglichkeit machen! Und auch bei der Suche nach einem günstigen Parkplatz in der Stadt kann Park4Night bereits aushelfen!

Die Stellplätze haben eigentlich immer eine Beschreibung und oft auch Fotos mit dabei. Und solltest du einmal einen guten Stellplatz finden, der noch nicht in der App eingetragen ist, dann kannst du diesen für zukünftige Reisende einfach vermerken! Übrigens kannst du in der App auch Waschsalons finden!

Google Maps

Gut, Google Maps kennt wahrscheinlich jeder. Doch ich nutze keine App auf meinen Reisen so viel wie diese! Einerseits nutze ich Google Maps für die Navigation - sowohl mit dem Auto als mit dem ÖPNV oder zu Fuß. Andererseits nutze ich es als Planungstool. So speichere ich mir vor unseren Reisen immer Sehenswürdigkeiten, Restaurants, Cafés und mehr in Google Maps Listen ab - oder ich schaue spontan, was sich gerade Gutes in meiner Nähe befindet.

Wenn ich meine gespeicherten Listen anklicke, habe ich einen Überblick darüber, wo sich alle Orte befinden und wie wir unsere Route am besten planen. Für die weitere Routenplanung - zumindest auf unseren Roadtrips - hilft mir dann noch die Navigationsfunktion von Google Maps, mit der ich nicht nur Routen von A nach B suche, sondern Zwischenstopps einfügen kann. Das macht die Organisation von Strecken so viel einfacher! Außerdem hat die App eine Offline-Karten Funktion. Diese kann dir besonders helfen, wenn du mal ohne Internet unterwegs bist - wie wir in Jordanien zum Beispiel. Du musst dir nur vor deiner Reise den gewünschten Kartenteil downloaden und schon hast du die Karte jederzeit abrufbar in der App.

Übrigens: Ich erstelle nach jedem Trip immer eine Google Maps Liste, mit den schönsten Orten, um euch die Planung von Reisen zu erleichtern. Die Listen stelle ich kostenlos zur Verfügung und verlinke sie unter jedem Blogpost.

Tricount

von Tricount

Wenn du mit mehreren Personen verreist, können die Ausgaben manchmal etwas unübersichtlich sein. Dafür bietet Tricount Abhilfe! Denn in Tricount kannst du eintragen, wer was für wen ausgegeben hat. Die App berechnet dann automatisch, wer wem wie viel schuldet. Am Ende des Urlaubs gibt es damit kein nerviges Hin-und-Her-Gerechne! Während des Urlaubs kann jeder aus der Gruppe auf den Tricount zugreifen, damit hat jeder ständig einen Überblick über die Kosten. Außerdem berechnet Tricount automatisch, wie viel die Gruppe und wie viel du als Einzelperson in dem Urlaub ausgegeben hast.

Es gibt auch andere, ähnliche Apps wie beispielsweise Splitwise. Wir finden Tricount nur am besten und einfachsten aufgebaut, weshalb wir uns für diese App entschieden haben.

Übrigens: Wir nutzen die App mittlerweile sogar für unsere Haushaltskasse, da sie für uns die einfachste Methode ist, unsere Kosten fair zu verteilen.

Rail Europe

von Loco2

Wenn ich Züge buche, dann informiere ich mich über Rail Europe! Denn hier finde ich immer die besten Preise und Verbindungen! Oft habe ich schon nach gleichen Verbindungen bei der Deutschen Bahn geschaut und nicht die gleichen Angebote gefunden! Denn das Gute an der App ist, dass sie ihrem Namen getreu für ganz Europa die besten Zugverbindungen raussucht. Das hat Bene und mir wahnsinnig geholfen, als wir von Kitzbühel nach Prag reisen wollten! Je nachdem ist die Buchung über eine andere Plattform (z.B. des jeweiligen Bahnberteibers) aber günstiger, da du so die Buchungsgebühren sparst.

Wenn du über die App selbst buchst, kannst du dein Ticket du übrigens, ohne es zu drucken, ganz einfach in der App speichern! Das vereinfacht die Reise nochmal!

Hinweis: Aktuell probiere ich auch die App Trainline aus. Bisher konnte ich gleiche Ergebnisse hiermit erzielen. Es lohnt sich aber trotzdem immer beide Apps zu checken, damit du sicherstellen kannst, den besten Preis zu finden!

Skyscanner

Das, was Rail Europe für Zugverbindungen ist, ist Skyscanner für Flüge. Mit Skyscanner habe ich schon oft die günstigsten Flüge gefunden! Zwar schaue ich zusätzlich zu Skyscanner immer noch bei opodo.de, Google Flights und bei den Fluganbietern direkt. Doch meistens enttäuscht mich Skyscanner nicht. Außerdem ist die Darstellung meiner Meinung nach sehr übersichtlich. Mit der Monatsansicht kannst du sehen, wann der gewünschte Flug am günstigsten ist, sodass du deinen Flug für den günstigsten Tag buchen kannst (sofern du in den Zeiten flexibel bist).

Kleine Info: Ich nutze meist tatsächlich gar nicht die Skyscanner App, sondern gehe auf skyscanner.de. Das liegt daran, dass die praktische Monatsansicht in der App nicht so gut wie im Browser funktioniert.

Rome2rio

Solltest du mal nicht wissen, wie du am besten von A nach B kommst, dann ist Rome2Rio eine gute App. Denn mit Rome2Rio hast du einen Überblick über ALLE Reisemöglichkeiten - sei es Bus, Bahn, Flug oder Mitfahrgelegenheit. Dazu zeigt dir Rome2Rio, wie lang die einzelnen Verbindungen brauchen und welche Verbindung die günstigste ist. Das Beste an der App ist allerdings, dass sie global ausgelegt ist. Solltest du also mal in Bangkok (Thailand) sein und nicht wissen, wie du am besten nach Phnom Penh (Kambodscha) kommst, dann schau einfach bei Rome2Rio nach. Ich finde, gerade in unbekannten Ländern hilft die App sehr!

Komoot

Wenn wir Wandern gehen, nutzen wir immer die App Komoot! Mit Komoot können wir sehr einfach den Startpunkt unserer Wanderungen suchen und so diese einfach starten. Außerdem zeigt uns die interaktive Karte immer genau, wo wir gerade sind, sodass wir uns nicht groß verlaufen können. Anhand des Höhenprofils zeigt die App daneben wie viele Höhenmeter du bereits zurückgelegt hast und wie viele du noch zurücklegen musst. Damit kannst du den Schwierigkeitsgrad der Wanderung besser einschätzen und dadurch deine Pausen besser planen.

Komoot ist allerdings nicht nur für Reisen geeignet! Auch wenn wir zuhause sind und eine kleine Wanderung unternehmen wollen, lassen wir uns durch Komoot inspirieren. Denn die App zeigt dir immer alle Wandermöglichkeiten in deiner Nähe an!

Unterkunftsbuchung

verschiedene Anbieter

Wenn ich Unterkünfte buche, nutze ich verschiedene Apps. Am meisten buche ich Unterkünfte über Airbnb. Denn hier finden ich meist das Richtige in unserer Preis-Leistungs-Klasse und haben dadurch schon viele liebe Kontakte geknüpft. Wenn wir mehr Lust auf ein Hotel haben, nutze ich meistens Booking.com und neuerdings auch Google Travel. Wobei ich vorher immer nochmal auf Secret Escapes schaue, ob es dort ein gutes Angebot gibt. So haben wir beispielsweise ein klasse Angebot für ein süßes Boutique-Hotel in Paris gefunden. Außerdem gucke ich parallel oft noch, ob ich kleine, regionale Hotels finde. Das mache ich meist mit Hilfe von Google Maps, indem ich einfach die Hotels in einem gewissen Umkreis suchen. Diese Hotels buche ich dann über ihre private Website. Generell gucke ich zusätzlich immer noch auf den privaten Websites der Hotels, ob ich hier nicht doch noch ein günstigeres Angebot finden kann. Das hat sich das ein oder andere Mal schon gelohnt, denn die Hotels sparen sich dadurch die Booking-Gebühren.

N 26

von N26 GmbH

N26 ist tatsächlich eine Bank. Und normalerweise würde ich auf einer öffentlichen Plattform keine Banken empfehlen. Allerdings ist N26 unser Retter in der Not in Jordanien gewesen. Denn während die Kreditkarten unserer herkömmlichen Banken nur an wenigen Automaten funktioniert haben, hatten wir mit N26 nie Probleme. Daher nutze ich auf Reisen seitdem immer die N26-Karte. Auch in New York hat sich diese ausgezahlt, da ich mit der N26 oftmals günstiger dran war als mit meiner MasterCard, bei der ich Gebühren gezahlt habe. Denn die Vorteile von N26 sind: Ein einfaches Konto ist kostenlos. Du kannst im Monat 5x gebührenfrei Geld abheben (egal von welchem Automaten). Kartenzahlungen sind generell ohne Gebühren - auch im Ausland. Außerdem kannst du alles bequem über die App erledigen. So konnte ich als mir mein Portemonnaie in New York geklaut wurde, meine Karte direkt innerhalb von Sekunden über die App sperren. Für die Sperrung der MasterCard musste ich hingegen erstmal eine Hotline anrufen und einige Daten durchgeben. In der Zeit hätte schon lange jemand meine Karte nutzen können.