Was es zu sehen & erleben gibt
Viel mehr als die Safari gibt es in Udawalawe National Park ehrlich gesagt nicht – doch genau deshalb fährst du ja auch hin: für die Tiere. Der Parkeintritt lag bei etwa 30 EUR pro Person, die Safari selbst kostete je nach Tourart unterschiedlich. Ich meine, wir haben ungefähr 40 EUR p.P. für die halbtägige private Jeep-Tour gezahlt. Die Tour haben wir einfach über unsere Unterkunft gebucht.
Wir entschieden uns für eine halbtägige Tour am frühen Morgen. Zum Sonnenaufgang ging es los, gegen frühen Mittag waren wir wieder zurück in der Unterkunft. Insgesamt waren wir rund sechs Stunden unterwegs. Unsere Unterkunft hatte uns Frühstück eingepackt, das wir bei einem kurzen Stopp im Park gegessen haben. Pünktlich zum Mittagessen waren wir zurück und konnten danach noch entspannt am Pool liegen. Perfekte Mischung aus Safari und Entspannung eigentlich.
Was die Tiere angeht: Natürlich sind die Elefanten das absolute Highlight. Andere Tiere siehst du aber auch – wir haben mehrere Pfauen, viele weitere Vogelarten, Wasserbüffel und eine Art sri-lankische Hirsche gesehen. Aber seien wir ehrlich: Die Tour haben wir wegen der Elefanten gemacht. Und hier hatten wir wirklich unglaubliches Glück. Unser Guide meinte, oft sehe man nur ein oder zwei Elefanten während einer Tour. Wir hingegen haben locker 50 gesehen – ganze Herden. Und nicht nur einzelne Tiere, sondern große Gruppen mit Jungtieren und Babys.
Ein Moment bleibt besonders hängen: Zwei kleine Elefanten standen plötzlich direkt an unserem Jeep, die Mutter war nirgendwo zu sehen Sie liefen neugierig um das Auto herum, umschlossen es mit ihrem Rüssel und waren ganz nah. Das war unfassbar aufregend. Wichtig zu wissen: Wenn die Mutter in der Nähe ist, solltest du bei Jungtieren lieber vorsichtig seien und sie nicht anfassen. Die Mutter verteidigt möglicherweise ihr Junges und das endet im Zweifel nicht gut für Menschen oder Jeep.
Zur Dauer der Safari: Ganz ehrlich, sechs Stunden waren für uns ein kleines bisschen lang, weil sich die Sichtungen zwischendurch ziehen. Die kürzere Tour (3 Stunden) wäre aber möglicherweise zu kurz gewesen, gerade weil wir die großen Herden eher tiefer im Park gesehen haben. Vielleicht wären etwas dazwischen ideal gewesen. Unterm Strich hat sich die Safari dennoch absolut gelohnt. Allein für diesen Moment mit den Herden war der Abstecher nach Udawalawe jede Minute wert.
Wo du gut übernachten kannst
Übernachtet – und gegessen – haben wir im Jungle Paradise Hotel (Affiliate Link). Und wir haben uns dort richtig wohlgefühlt. Nach der Safari war der Pool genau das, was wir gebraucht haben. Wir lagen entspannt auf den Liegen, haben die Sonne genossen und den Tag ganz in Ruhe ausklingen lassen. Gerade nach den wackligen Stunden im Jeep tat das richtig gut.
Auch das Essen im Hotel war sehr lecker, und das Personal unglaublich freundlich und aufmerksam. Du merkst einfach, wenn sich jemand Mühe gibt und genau dieses Gefühl hatten wir dort. Unser Zimmer hatte zudem einen Balkon, von dem aus du wirklich das Gefühl hattest, mitten im Dschungel zu sitzen. Überall grün, Vogelgeräusche, warme Abendluft. Das hatte schon etwas sehr Besonderes.
Ein weiterer Pluspunkt: Die Lage. Vom Hotel aus ist es nur eine kurze Fahrt bis zum Eingang des Udawalawe National Park, sodass man morgens schnell und unkompliziert zur Safari starten kann. Für uns war das Jungle Paradise Hotel die perfekte Kombination aus Komfort, Natur und guter Ausgangslage – würden wir definitiv wieder so machen.