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Udawalawe

Der Udawalawe National Park ist bekannt für seine große Elefantenpopulation und genau deshalb stand eine Safari hier ganz oben auf unserer Liste. Schon kurz nach Sonnenaufgang fuhren wir mit dem Jeep durch die weite, offene Landschaft – und plötzlich standen sie da: erst einzelne Tiere, dann ganze Herden von Elefanten, die gemächlich durch das Gras zogen oder am Wasserloch tranken. Diese Tiere in freier Wildbahn zu sehen, mit so viel Ruhe und Raum um sich herum, war unglaublich beeindruckend.

16/11/2025

dear(travel)diary,

zum Udawalawe National Park sind wir eigentlich aus einem ganz bestimmten Grund gefahren: Elefanten. Nach all den wunderschönen Landschaften wollten wir jetzt Sri Lankas Tierwelt endlich „richtig“ erleben – nicht nur am Straßenrand oder in der Ferne, sondern in freier Wildbahn. Und genau dafür ist Udawalawe bekannt.

Mit etwas Glück kannst du hier neben Elefanten auch Leoparden sehen. Wir hatten dieses Glück zwar nicht, aber allein zu wissen, dass irgendwo zwischen den Büschen theoretisch einer unterwegs sein könnte, macht die Safari nochmal spannender. Solltest du aber unbedingt Leoparden sehen wollen: Der bekanntere Yala National Park liegt etwa anderthalb Stunden entfernt und gilt als Hotspot für Leopardensichtungen. Für uns lag er allerdings nicht ideal auf der Route – er befindet sich weiter östlich. Da wir im Anschluss an die Südwestküste weiterreisen wollten, war Udawalawe für uns die logischere Wahl.

Und ganz ehrlich? Wir haben diese Entscheidung keine Sekunde bereut. Schon die Fahrt in den Park hinein fühlte sich anders an. Weiter, offener, wilder. Und dann standen sie da. Erst einer. Dann zwei. Und plötzlich eine ganze Herde...

xx Chiara

Was es zu sehen & erleben gibt

Viel mehr als die Safari gibt es in Udawalawe National Park ehrlich gesagt nicht – doch genau deshalb fährst du ja auch hin: für die Tiere. Der Parkeintritt lag bei etwa 30 EUR pro Person, die Safari selbst kostete je nach Tourart unterschiedlich. Ich meine, wir haben ungefähr 40 EUR p.P. für die halbtägige private Jeep-Tour gezahlt. Die Tour haben wir einfach über unsere Unterkunft gebucht.

Wir entschieden uns für eine halbtägige Tour am frühen Morgen. Zum Sonnenaufgang ging es los, gegen frühen Mittag waren wir wieder zurück in der Unterkunft. Insgesamt waren wir rund sechs Stunden unterwegs. Unsere Unterkunft hatte uns Frühstück eingepackt, das wir bei einem kurzen Stopp im Park gegessen haben. Pünktlich zum Mittagessen waren wir zurück und konnten danach noch entspannt am Pool liegen. Perfekte Mischung aus Safari und Entspannung eigentlich.

Was die Tiere angeht: Natürlich sind die Elefanten das absolute Highlight. Andere Tiere siehst du aber auch – wir haben mehrere Pfauen, viele weitere Vogelarten, Wasserbüffel und eine Art sri-lankische Hirsche gesehen. Aber seien wir ehrlich: Die Tour haben wir wegen der Elefanten gemacht. Und hier hatten wir wirklich unglaubliches Glück. Unser Guide meinte, oft sehe man nur ein oder zwei Elefanten während einer Tour. Wir hingegen haben locker 50 gesehen – ganze Herden. Und nicht nur einzelne Tiere, sondern große Gruppen mit Jungtieren und Babys.

Ein Moment bleibt besonders hängen: Zwei kleine Elefanten standen plötzlich direkt an unserem Jeep, die Mutter war nirgendwo zu sehen Sie liefen neugierig um das Auto herum, umschlossen es mit ihrem Rüssel und waren ganz nah. Das war unfassbar aufregend. Wichtig zu wissen: Wenn die Mutter in der Nähe ist, solltest du bei Jungtieren lieber vorsichtig seien und sie nicht anfassen. Die Mutter verteidigt möglicherweise ihr Junges und das endet im Zweifel nicht gut für Menschen oder Jeep.

Zur Dauer der Safari: Ganz ehrlich, sechs Stunden waren für uns ein kleines bisschen lang, weil sich die Sichtungen zwischendurch ziehen. Die kürzere Tour (3 Stunden) wäre aber möglicherweise zu kurz gewesen, gerade weil wir die großen Herden eher tiefer im Park gesehen haben. Vielleicht wären etwas dazwischen ideal gewesen. Unterm Strich hat sich die Safari dennoch absolut gelohnt. Allein für diesen Moment mit den Herden war der Abstecher nach Udawalawe jede Minute wert.


Wo du gut übernachten kannst

Übernachtet – und gegessen – haben wir im Jungle Paradise Hotel (Affiliate Link). Und wir haben uns dort richtig wohlgefühlt. Nach der Safari war der Pool genau das, was wir gebraucht haben. Wir lagen entspannt auf den Liegen, haben die Sonne genossen und den Tag ganz in Ruhe ausklingen lassen. Gerade nach den wackligen Stunden im Jeep tat das richtig gut.

Auch das Essen im Hotel war sehr lecker, und das Personal unglaublich freundlich und aufmerksam. Du merkst einfach, wenn sich jemand Mühe gibt und genau dieses Gefühl hatten wir dort. Unser Zimmer hatte zudem einen Balkon, von dem aus du wirklich das Gefühl hattest, mitten im Dschungel zu sitzen. Überall grün, Vogelgeräusche, warme Abendluft. Das hatte schon etwas sehr Besonderes.

Ein weiterer Pluspunkt: Die Lage. Vom Hotel aus ist es nur eine kurze Fahrt bis zum Eingang des Udawalawe National Park, sodass man morgens schnell und unkompliziert zur Safari starten kann. Für uns war das Jungle Paradise Hotel die perfekte Kombination aus Komfort, Natur und guter Ausgangslage – würden wir definitiv wieder so machen.



Ich habe dir eine Liste mit allen Orten auf Google Maps zusammengestellt.

Die Liste findest du hier.