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Finnland

Finnland ist ein Land der Ruhe und Weite. Dichte Wälder, unzählige Seen und eine enge Verbindung zur Natur prägen das Landschaftsbild ebenso wie den Alltag. Statt Trubel erwarten dich hier klare Luft, viel Platz und ein entschleunigtes Lebensgefühl. Typisch für Finnland sind Saunen, einfache Architektur und Zeit draußen – zu jeder Jahreszeit. Im Sommer locken lange Tage und Mitternachtssonne, im Winter Schnee, Polarlichter und arktische Landschaften. Besonders Lappland im Norden Finnlands steht für unberührte Natur, Rentiere und einzigartige Wintererlebnisse. Finnland ist damit das perfekte Reiseziel für alle, die Natur bewusst erleben und zur Ruhe kommen möchten.

Reiseziele in Finnland:

Levi (Lappland)

Levi liegt im Herzen von Finnisch-Lappland und zählt zu den bekanntesten Reisezielen im Norden Finnlands. Umgeben von verschneiten Wäldern, weiten Landschaften und arktischer Stille bietet Levi das ganze Jahr über einzigartige Naturerlebnisse. Im Winter locken Nordlichter, Husky-Schlittenfahrten, Schneemobiltouren und eines der größten Skigebiete Finnlands. Im Sommer verwandelt sich die Region in ein Paradies für Wanderungen, Radtouren und lange Tage unter der Mitternachtssonne. Levi ist der ideale Ausgangspunkt, um Lappland aktiv und gleichzeitig entspannt zu entdecken.

Kurzübersicht


Hauptstadt

Finnlands Hauptstadt ist Helsinki.


Sprache

Die Landessprache ist Finnisch, allerdings spricht und versteht fast jeder Englisch.


 

Währung

In Finnland wird mit dem Euro gezahlt.


 

Einreise & Visa

Finnland ist Mitglied der EU, weshalb EU-Bürger kein Visum benötigen. Außerdem gibt es grds. keine Grenzkontrollen innerhalb der EU. Du musst nur deinen Personalausweis mit dir führen.


Zeit

Es gilt die Ost-Europäische Zeit (UTC+2).


Kreditkarten & ATMs

Geldautomaten gibt es fast überall, auch kannst du eigentlich überall mit Karte zahlen. Wir haben nicht ein einziges Mal Bargeld benötigt.



 

Beste Reisezeit

Für Sommeraktivitäten eignen sich Juni bis August besonders gut. Um die Polarlichter zu sehen oder Wintersport zu betreiben, sind die Monate Dezember bis März am besten geeignet.


Autofahren

Für EU-Bürger ist der nationale Führerschein ausreichend. Das Straßennetz ist gut ausgebaut und die Straßen sind gut in Schuss. Die Verkehrszeichen und -regeln sind innerhalb Europas im Großen und Ganzen einheitlich. Gerade in ländlichen Regionen und in Lappland solltest du zusätzlich auf Rentiere und Elche auf der Fahrbahn achten.

Die Geschwindigkeitsbegrenzungen liegen je nach Straßenart in der Regel zwischen 80 und 120 km/h: auf Autobahnen meist 100–120 km/h, außerhalb geschlossener Ortschaften 80 km/h und in Ortschaften 50 km/h. Die Promillegrenze liegt bereits bei 0,5 Promille, für Fahranfänger gilt 0,2 Promille. Du solltest dich an alle Vorschriften halten, wenn du nicht teure Bußgelder zahlen möchtest.

Mehr Infos findest du hier.


 

Handy

Wenn du einen Handyvertrag aus der EU hast, zahlst du keine Roaminggebühren. Du kannst dein Handy zum gleichen Tarif wie zuhause nutzen.


So fotografierst du die Nordlichter richtig

Es gibt kaum etwas Magischeres, als das erste Mal tanzende Nordlichter am Himmel zu sehen – und genau diese Stimmung wollte ich natürlich auch auf Fotos einfangen. Doch dafür musste ich mich erstmal informieren, wie ich das am besten hinbekomme: Für beeindruckende Aurora-Aufnahmen braucht es vor allem eine lichtstarke Vollformatkamera mit einem Weitwinkelobjektiv zwischen 14–24 mm und einer offenen Blende von idealerweise f/1.4 bis f/2.8. Fotografieren solltest du die Nordlichter zudem grundsätzlich im manuellen Modus. Starte am besten mit einer ISO von 1600–3200 sowie einer Belichtungszeit zwischen 1 und 10 Sekunden – je nachdem, wie aktiv die Aurora gerade ist (3–10 Sekunden bei ruhigen, schwachen Nordlichtern, 1–3 Sekunden bei aktiven, schnellen Nordlichtern). Den Fokus solltest du manuell setzen und nicht einfach blind auf Unendlich drehen. Damit die typischen Grün- und Lilatöne natürlich wirken, empfiehlt sich ein Weißabgleich von etwa 3500–4000 Kelvin – fotografiert wird natürlich immer in RAW. Für stimmungsvolle Bilder lohnt es sich außerdem, einen spannenden Vordergrund wie Berge, Wasser oder kleine Hütten einzubauen. Und unterschätzt die Kälte nicht: Akkus verlieren bei Minusgraden erstaunlich schnell an Leistung. Aber du solltest auch unbedingt an Handschuhe denken, mit denen du fotografieren kannst!

Was außerdem nicht fehlen darf: ein stabiles Stativ sowie ein Fernauslöser oder alternativ der 2-Sekunden-Timer, damit keine Verwacklungen entstehen. Den Bildstabilisator (IBIS/OIS) solltest du bei Langzeitbelichtungen unbedingt ausschalten, da er sonst sogar kleine Bewegungen verursachen kann. Kontrolliere zwischendurch immer mal das Histogramm, damit die Aufnahmen nicht zu dunkel werden – leichtes Unterbelichten zwischen –0,3 und –1 EV hilft oft sogar dabei, die intensiven Farben der Aurora besser zu bewahren.