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Sri Lanka

Wenn du von tropischen Stränden, sattgrünen Teeplantagen, mystischen Tempeln und wilden Safaris träumst, dann sollte Sri Lanka dein nächstes Reiseziel werden. Die Insel im Indischen Ozean vereint eine unglaubliche Vielfalt: goldene Buchten im Süden, nebelverhangene Berge im Hochland, buddhistische Heiligtümer und eine beeindruckende Tierwelt. Zwischen Zugfahrten durch endlose Teeplantagen, Sonnenaufgängen auf dem Sigiriya-Felsen und köstlichen Currys entfaltet die Insel eine Magie, die man nicht erklären kann – man muss sie erleben.

Reiseziele in Sri Lanka:


Kurzübersicht

 


Hauptstadt

Sri Lankas Hauptstadt ist Colombo.


Sprache

Die Landessprache ist Singhalesisch und Tamil, wobei auf der Insel viele verschiedene Dialekte gesprochen werden. Viele Einheimische verstehen und sprechen außerdem Englisch.


 
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Währung

In Sri Lanka wird mit Sri Lanka Rupien (LKR) gezahlt. 1 EUR entspricht in etwa 370 LKR.


 
 
 
 

Einreise & Visum

Für die Einreise nach Sri Lanka benötigst du deinen Reisepass. Dieser muss bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein. Der Personalausweis ist für die Einreise nicht ausreichend.

Für touristische Aufenthalte ist vorab eine elektronische Reisegenehmigung (ETA) erforderlich, die du online hier beantragen kannst (Kosten: ca. 50 EUR). Alternativ besteht je nach aktueller Regelung die Möglichkeit, ein „Visa on Arrival“ bei Ankunft am Flughafen zu erhalten. Hierfür werden dein Reisepass sowie ein Rück- oder Weiterflugticket benötigt (Kosten: ca. 60 EUR). Das Touristenvisum ist in der Regel bis zu 30 Tage gültig und kann verlängert werden. Informiere dich vorab unbedingt über die aktuellen Bestimmungen und Gebühren, da sich diese ändern können. Mehr Infos findest du zudem hier.

Bitte informiere dich vor deiner Reise bei deinem Arzt über empfohlene Impfungen.


Zeit

Auf Sri Lanka gilt die Sri Lanka Standard Time (SLST) (UTC+5:30). Eine Unterscheidung zwischen Sommer- und Winterzeit gibt es in Sri Lanka nicht.


 

Kreditkarten & ATMs

Geldautomaten gibt es in den touristischen Gegenden fast überall, auch kannst du an vielen Orten mit Karte zahlen. Außerhalb von touristischen Orten und in kleineren Lokalen solltest du aber lieber Bargeld mit dir führen.


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Beste Reisezeit

Als beste Reisezeit für Sri Lanka gilt – je nach Region – die jeweilige Trockenzeit. Für die Süd- und Westküste sowie das Hochland liegt sie etwa zwischen Dezember und April, während die Ostküste ihre beste Reisezeit von Mai bis September hat. Besonders beliebt sind die Monate Januar bis März mit viel Sonne und angenehmen Temperaturen; Hochsaison ist rund um Weihnachten sowie im Januar und Februar.


 
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Autofahren

Für EU-Bürger ist der nationale Führerschein allein in Sri Lanka nicht ausreichend. Zusätzlich benötigst du einen internationalen Führerschein sowie eine temporäre sri-lankische Fahrerlaubnis, die vor Ort beantragt wird. Viele Reisende entscheiden sich jedoch für einen Fahrer.

Das Straßennetz ist zwischen den größeren Städten gut ausgebaut, in ländlichen Regionen und im Hochland können die Straßen jedoch schmal, kurvig oder durch Monsunregen beschädigt sein. Einzelne Ziele (etwa kleinere Inseln vor der Küste) sind nur per Boot erreichbar, wodurch längere Reisezeiten entstehen können.

Die Verkehrszeichen und -regeln unterscheiden sich teilweise von denen in Mitteleuropa. In Sri Lanka gilt Linksverkehr, und der Fahrstil kann deutlich chaotischer wirken als gewohnt. Hupen dient meist als Signal beim Überholen oder in unübersichtlichen Kurven.

Die Geschwindigkeitsbegrenzungen betragen auf Autobahnen (Expressways) bis zu 100 km/h, außerhalb geschlossener Ortschaften in der Regel 70 km/h und innerorts meist 50 km/h. Die Promillegrenze liegt bei etwa 0,5 Promille, wobei Alkohol am Steuer streng geahndet wird. Du solltest dich unbedingt an die Vorschriften halten, da die Bußgelder hoch ausfallen können.

Im Falle einer Panne wendest du dich am besten direkt an deine Mietwagenfirma oder an einen lokalen Automobilclub. Eine landesweit einheitliche Notrufnummer wie in einigen europäischen Ländern gibt es nicht.


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Handy

Wenn du deine heimische SIM-Karte nutzt, musst du mit hohen Roaminggebühren rechnen. Diese variieren je nach Anbieter. Daher solltest du dir eine sri-lankische oder internationale SIM-Karte besorgen, wenn dir das WLAN in der Unterkunft, Restaurants oder öffentlichen Plätzen nicht reicht. Lokale SIM-Karten bekommst du unkompliziert direkt nach der Ankunft am Flughafen, zum Beispiel von Anbietern wie Dialog oder Mobitel. Alternativ kannst du vorab eine internationale eSIM – etwa von Airalo (Affiliate Link) – installieren und bist direkt nach der Landung online.


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2 Wochen in Sir Lanka

Itinerary



2 Tage Sigiriya mit Wanderungen zum Sigiriya Fels sowie zum Pidurangala Fels

1 Tag Fahrt von Sigiriya nach Kandy, von dort Zugfahrt nach Ella durch die Teeplantagen

2 Tage Ella mit kleiner Wanderung zur Nine Arches Bridge und einem Nachmittag im Ravana Pool Club

1 Tag Fahrt Ella nach Udawalawe mit Stops am Ravana Wasserfall sowie den Diyaluma Wasserfällen

1 Tag Udawalawe mit Safari im Nationalpark

4 Tage Hiriketiya

3 Tage Matara (mit Stopp am Dondra Head Lighthouse auf dem Weg)



Ich habe dir eine Liste mit allen Orten auf Google Maps zusammengestellt.

Die Liste findest du hier.


Gut zu wissen:


Kosten

Im Vergleich zu Europa ist in Sri Lanka alles etwas günstiger: Essen, Unterkünfte, Transport und co. Gleichzeitig gehört Sri Lanka im südasiatischen Vergleich nicht zu den allerbilligsten Ländern – vor allem Boutique-Hotels und stilvolle Eco-Lodges können ihren Preis haben. Von luxuriösen Strandresorts für mehrere hundert Euro pro Nacht bis hin zu charmanten Guesthouses ab etwa 10 bis 15 EUR ist jedoch für jedes Budget etwas dabei. Und ganz ehrlich: Für das, was du bekommst, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis wirklich gut.

Essen kannst du in Sri Lanka hervorragend und sehr günstig – vor allem, wenn du in kleinen lokalen Restaurants oder „Rice & Curry“-Spots isst. Dort bekommst du traditionelle Gerichte wie Kottu Roti oder ein großes Rice & Curry oft schon für 2 bis 4 EUR. In moderneren Cafés oder Restaurants zahlst du meist zwischen 5 bis 10 EUR pro Gericht – immer noch günstiger als in den meisten europäischen Ländern.

Transport mit Tuk-Tuk oder Taxi Fahrern ist ebenfalls vergleichsweise preiswert, auch wenn sich viele kurze Fahrten summieren können. Zusätzlich solltest du einplanen, dass für viele Sehenswürdigkeiten – insbesondere Tempel, historische Stätten oder Nationalparks – Eintrittsgebühren anfallen, die teils höher sind als erwartet. Auch Safaris oder Zugfahrten durch das Hochland können ins Budget gehen. Mein Tipp: Preise vorab vergleichen und Touren nicht ungeprüft am Straßenrand buchen – so reist du entspannt und ohne böse Überraschungen.


Unterwegs

Wenn du in Sri Lanka von A nach B kommen möchtest, sind für kurze Strecken Tuk-Tuks am unkompliziertesten – entweder direkt am Straßenrand angehalten oder über Apps wie PickMe oder Uber gebucht. Für längere Distanzen zwischen Städten ist ein Auto deutlich entspannter, vor allem wegen der kurvigen Straßen im Hochland und des lebhaften Verkehrs.

Du kannst dir zwar selbst einen Mietwagen organisieren (mit internationalem Führerschein und lokaler Genehmigung), empfehlenswerter ist jedoch ein privater Fahrer. Das ist oft gar nicht so viel teurer, dafür aber deutlich stressfreier – besonders bei mehrtägigen Routen quer durchs Land. Viele Fahrer helfen dir außerdem bei der Organisation von Zugtickets, Safaris oder Transfers und kennen versteckte Stopps abseits der Hauptstraße.

Ich habe eine Liste von Fahrer für dich, die du über WhatsApp erreichst. Am besten vergleichst du deren Angebote aber auch immer, damit du nicht abgezogen wirst.

  • Shan (Blessing and Dream Travel): +94 76 208 9142
  • Chamindu: +94 71 195 2523
  • Isuru Sampath: +94 76 250 2651
  • Theekshana: +94 76 637 0387
  • Shiva (Tuk-Tuk): +94 74 014 4749

Essen & Trinken

Von traditionellen sri-lankischen Gerichten bis hin zu stylischen Cafés mit Avocado-Toast und Flat White findest du in Sri Lanka eine tolle Mischung aus authentisch und modern. Meist zahlst du deutlich weniger als in Europa, auch wenn gehobenere Restaurants (besonders in Strandorten oder Boutique-Hotels) preislich anziehen können. Vegetarische Optionen gibt es fast überall (die Küche ist sehr veggie-freundlich!), und auch Veganer werden in vielen Lokalen fündig – wobei du bei traditionellen Currys manchmal nach Ghee oder Milchprodukten fragen solltest.

Die meisten Gerichte basieren auf Reis. Er ist hier Grundnahrungsmittel Nummer eins. Typisch sind „Rice & Curry“ (eine Auswahl verschiedener Currys mit Reis), Kottu Roti (gehacktes Fladenbrot mit Gemüse, Ei oder Fleisch), Dhal Curry (Linsencurry), String Hoppers oder Hoppers (pfannkuchenähnlich, oft mit Ei). Dazu gibt es häufig scharfe Sambols oder Papadam. Mein Tipp: Probiere dich durch mehrere Currysorten – gerade die Gemüse- und Dhal-Varianten sind unglaublich aromatisch. Ich persönlich habe Kottu besonders geliebt, weil ich das von Zuhause gar nicht kannte. Am authentischsten (und günstigsten) isst du in kleinen lokalen Restaurants oder einfachen Straßenküchen.

Alkohol ist in Sri Lanka erhältlich, aber teurer als viele erwarten (im Grunde kosten die Drinks so viel wie in Deutschland) – und nicht überall selbstverständlich verfügbar. Wein und importierte Spirituosen sind preisintensiv, lokales Bier und Arrack sind verbreiteter. Wichtig: Verzichte unbedingt auf selbstgebrannten Alkohol unbekannter Herkunft. Wenn du etwas Typisches probieren möchtest, greif lieber zu einem frischen King Coconut oder einem starken Ceylon-Tee – der gehört hier einfach dazu.


Kultur

Was Sri Lanka besonders ausmacht, ist seine kulturelle und religiöse Vielfalt. Die Insel ist mehrheitlich buddhistisch geprägt, gleichzeitig leben hier Hinduisten, Muslime und Christen seit Jahrhunderten nebeneinander. Trotz moderner Einflüsse spielt Religion im Alltag eine große Rolle – kleine Schreine am Straßenrand, Tempelbesuche bei Vollmond oder weiß gekleidete Gläubige mit Blumengaben gehören ganz selbstverständlich zum Straßenbild. Gerade diese Selbstverständlichkeit hat mich beeindruckt: Spiritualität wirkt hier nicht inszeniert, sondern tief verwurzelt im Alltag.

Eins solltest du jedoch bedenken: Andere Kultur, andere Gepflogenheiten. So finden zum Beispiel an sogenannten „Poya Days“ – buddhistischen Feiertagen bei Vollmond – landesweit religiöse Zeremonien statt. An diesen Tagen bleibt der Verkauf von Alkohol verboten, viele Geschäfte schließen früher und Tempel sind besonders gut besucht. Wenn du also eine Rundreise planst oder abends gerne ein Glas Wein trinken möchtest, lohnt sich ein kurzer Blick in den Feiertagskalender.


Wellness

Eine weitere Sache, die du in Sri Lanka wunderbar mit deiner Reise verbinden kannst, ist eine kleine Wellness-Auszeit. Massagen, Ayurveda-Behandlungen oder Beauty-Treatments sind hier deutlich günstiger als in Deutschland – vor allem, wenn du sie in lokalen Spas oder kleineren Ayurveda-Zentren buchst. Gerade in Orten wie Unawatuna, Mirissa, Weligama oder auch rund um Ella findest du viele schöne Spots für Massagen mit Meeresrauschen oder Bergblick.

Sri Lanka ist zudem bekannt für Ayurveda – traditionelle Heilkunst mit Ölmassagen, Kräuterbehandlungen und ganzheitlichen Kuren. Wenn du etwas tiefer eintauchen möchtest, kannst du sogar mehrtägige Retreats buchen, die Ernährung, Yoga und Anwendungen kombinieren.

Übrigens: Wenn du dich für Yoga, Meditation und ganzheitliches Wohlbefinden interessierst, lohnt es sich, gezielt nach Retreats oder speziellen Festival-Zeiten zu schauen. Besonders an der Südküste gibt es immer wieder kleinere Yoga-Events und Community-Gatherings – perfekt, um Reisen und Selfcare miteinander zu verbinden.


Shopping

An der touristischen Südküste von Sri Lanka kannst du besonders gut shoppen – von kleinen Souvenirständen bis hin zu stilvollen Concept Stores ist alles dabei. In Ella findest du ebenfalls viele Shops mit typischen Mitbringseln wie Elefantenfiguren, Batikstoffen oder Gewürzen. In Städten wie Colombo oder Galle – besonders im historischen Galle Fort – gibt es hingegen wunderschöne Boutiquen mit hochwertigen Textilien, Schmuck und Interior-Pieces.

Wenn du echte Handwerkskunst suchst, lohnt sich der Blick abseits der Hauptstraßen. Sri Lanka ist bekannt für Edelsteine (vor allem Saphire), Holzschnitzereien, handgewebte Stoffe und Gewürze. In weniger touristischen Orten findest du oft authentischere Produkte zu faireren Preisen – hier darf (freundlich!) gehandelt werden.

Ein Highlight sind zudem die lokalen Märkte. Ob Gewürzmarkt, Obst- und Gemüsemarkt oder kleine Wochenmärkte – sie geben dir einen ehrlichen Einblick ins Alltagsleben. Frag am besten in deiner Unterkunft nach aktuellen Marktzeiten in der Umgebung.


Vorsicht

Sri Lanka gilt besonders an der Süd- und Ostküste als echtes Surferparadies. Doch dort, wo die Wellen gut brechen, ist die Strömung oft nicht zu unterschätzen. Gerade an offenen Stränden kann es starke Unterströmungen und sogenannte Rip Currents geben.

Achte beim Baden unbedingt auf die Flaggen am Strand und auf Hinweise der Lifeguards. Bei roter Flagge solltest du nicht ins Wasser gehen, bei gelb ist Vorsicht geboten. Auch wenn das Meer traumhaft aussieht: Die Kraft des Indischen Ozeans wird häufig unterschätzt. Gehe im Zweifel lieber nur knietief hinein oder bade an bewachten Strandabschnitten.