Autofahren
Für EU-Bürger ist der nationale Führerschein allein in Sri Lanka nicht ausreichend. Zusätzlich benötigst du einen internationalen Führerschein sowie eine temporäre sri-lankische Fahrerlaubnis, die vor Ort beantragt wird. Viele Reisende entscheiden sich jedoch für einen Fahrer.
Das Straßennetz ist zwischen den größeren Städten gut ausgebaut, in ländlichen Regionen und im Hochland können die Straßen jedoch schmal, kurvig oder durch Monsunregen beschädigt sein. Einzelne Ziele (etwa kleinere Inseln vor der Küste) sind nur per Boot erreichbar, wodurch längere Reisezeiten entstehen können.
Die Verkehrszeichen und -regeln unterscheiden sich teilweise von denen in Mitteleuropa. In Sri Lanka gilt Linksverkehr, und der Fahrstil kann deutlich chaotischer wirken als gewohnt. Hupen dient meist als Signal beim Überholen oder in unübersichtlichen Kurven.
Die Geschwindigkeitsbegrenzungen betragen auf Autobahnen (Expressways) bis zu 100 km/h, außerhalb geschlossener Ortschaften in der Regel 70 km/h und innerorts meist 50 km/h. Die Promillegrenze liegt bei etwa 0,5 Promille, wobei Alkohol am Steuer streng geahndet wird. Du solltest dich unbedingt an die Vorschriften halten, da die Bußgelder hoch ausfallen können.
Im Falle einer Panne wendest du dich am besten direkt an deine Mietwagenfirma oder an einen lokalen Automobilclub. Eine landesweit einheitliche Notrufnummer wie in einigen europäischen Ländern gibt es nicht.
Handy
Wenn du deine heimische SIM-Karte nutzt, musst du mit hohen Roaminggebühren rechnen. Diese variieren je nach Anbieter. Daher solltest du dir eine sri-lankische oder internationale SIM-Karte besorgen, wenn dir das WLAN in der Unterkunft, Restaurants oder öffentlichen Plätzen nicht reicht. Lokale SIM-Karten bekommst du unkompliziert direkt nach der Ankunft am Flughafen, zum Beispiel von Anbietern wie Dialog oder Mobitel. Alternativ kannst du vorab eine internationale eSIM – etwa von Airalo (Affiliate Link) – installieren und bist direkt nach der Landung online.