20/12/2025
dear(travel)diary,
ich kann gar nicht sagen wie lange ich schon nach Lappland im Winter wollte. Es stand jedenfalls schon seeeeehr lange auf meiner Travel-Bucket-List. Nicht nur wegen der Nordlichter, sondern wegen dieser ganz besonderen Winterstimmung: endlose Schneelandschaften, verschneite Wälder und trotzdem irgendwie ganz viel Gemütlichkeit – und das alles kurz vor Weihnachten. Jedes Mal, wenn ich Bilder von Husky-Schlittentouren, Schneemobilen oder Skipisten mitten in Lappland gesehen habe, dachte ich mir: Dort will ich hin!
Als mich dann Join The Crew fragte, ob ich sie bei ihrer Creator Week in Lappland begleiten möchte, dachte ich mir nur: This is a dream come true! Und sogar noch mehr. Denn diesmal war es keine klassische Gruppenreise, sondern eine Woche mit neun Creatorn – neun kreativen Köpfen, die alle aus dem gleichen Grund dort waren: um diesen Ort festzuhalten, zu erleben und kreativ zu sein.
Ich habe mich darauf ehrlich gesagt fast noch mehr gefreut als auf eine „normale“ Reise. Wenn ich mit Freunden unterwegs bin, habe ich manchmal das Gefühl, mich entschuldigen zu müssen, wenn ich wieder stehen bleibe, fotografiere, filme oder eine Szene nochmal festhalten will. In Lappland war das anders. Niemand musste sich bremsen, niemand erklären, warum ein Moment gerade wichtig ist. Im Gegenteil: Wir haben uns gegenseitig inspiriert, voneinander gelernt und gemeinsam kreativ gearbeitet.
Vor Ort hat sich alles noch besser angefühlt als erwartet. Die Gruppe, die Stimmung, die Landschaft – alles hat gepasst. Lappland war nicht nur ein wahr gewordener Traum, sondern irgendwie noch schöner, als ich es mir je vorgestellt hatte.
xx Chiara
Übrigens: Wir waren mitten in der Polarnacht unterwegs. Die Sonne ging während unseres Aufenthalts nicht mehr richtig auf. Wenn wir tagsüber Licht hatten, dann eigentlich nur Dämmerlicht. Das war definitiv eine besondere Erfahrung. Wir nutzen die wenigen hellen Stunden gut, und entspannten in den dunklen Stunden (oder nutzen sie produktiv zum arbeiten). Am Anfang fühlte sich die permanente Dunkelheit ungewohnt an; ich war mir nie sicher, wie viel Uhr wir hatten. Doch die Tage wirkten dadurch auch etwas langsamer.