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Segeln von Sardinien nach Korsika

Was wir alles entdeckt & gemacht haben

Bevor ich dir vorstelle, was wir alles entdeckt und gemacht haben, möchte ich eins klarstellen: Jeder Segeltrip verläuft unterschiedlich. Denn die Segelroute wird nicht nur an die Interessen der Mitsegelnden angepasst, sondern auch an das Wetter. Daher kann ich dir nicht versprechen, dass dein Segeltrip genauso verläuft wie meiner. Die nachfolgenden Tipps sind daher eher als Einblick und Eindruck gedacht.


Party, Party, Party

Wenn so viele junge Leute an einem Ort zusammen kommen, ist eine Sache natürlich vorprogrammiert: Party! Praktischerweise war eines der fünf Boote keine normale Segelyacht, sondern ein Segelkatamaran. Der ist nicht nur größer und luxuriöser als so eine normale Segelyacht, er eignet sich auch perfekt für eine kleine Bootsparty.

Doch auch am Strand haben wir sehr gerne die Nächte verbracht und gemeinsam getanzt, gesungen und gelacht. Besonders cool war dabei unser Stopp am Spiaggia Porto Liscia. Dort gibt es eine Beach-Bar („Wind Porto Pollo“), wo ein DJ auflegt und ein Trompeter ihn dazu begleitet. Wir hatten sehr viel Spaß an dem Abend! Einige von uns waren auch in Bonifacio im Club feiern und haben sich die Nacht um die Ohren geschlagen. Alle halbe Stunde gab es dabei ein kurzes Feuerwerk.


Bonifacio erkundet

An Land waren wir gar nicht viel unterwegs. Wir sind zwar das ein oder andere Mal zum Strand geschwommen oder mit dem Dingie gefahren, einen richtigen Landgang haben wir jedoch nur in Bonifacio (Korsika) gemacht. Dafür hat sich der sehr gelohnt!

Bonifacio hat eine wunderschöne, kleine Altstadt, die auf einem Berg über der Stadt und den Hafen thront. Dabei wird sie von einer gut erhalten Stadtmauer umrahmt. Schon die Einfahrt in den Hafen war sehr sehenswert. Und auch unser Spaziergang durch die Stadt hat uns allen gut gefallen. Wir hatten wahnsinnig schöne Ausblicke auf das Meer, haben alte Häuser bewundert und sind hier und da in eine süße Boutique gegangen. Zum krönenden Abschluss konnten wir noch einen wunderschönen Sonnenuntergang und anschließendem Abendessen mit der Flottille genießen. Besser hätte unser Ausflug an Land nicht verlaufen können.


Mit der Crew gelacht

Was die Woche für mich wieder einmal prägend war, waren die vielen Momente, in denen wir mit der Crew gelacht haben. Immer kam irgendwer plötzlich aus einer Ecke und droppte einen witzigen Spruch. Oder es ist das ein oder andere Missgeschicke passiert, durch das wir ordentlich lachen mussten. Einen kleinen internen Wettbewerb gab es auch, der für den ein oder anderen Lacher gesorgt hat.

In der gesamten Gruppe ist einfach eine gewisse Dynamik entstanden. Und obwohl wir alle ganz unterschiedlich waren, haben wir uns sehr gut verstanden. Insgesamt hat mir der Trip mal wieder gezeigt, dass das Beste an Join The Crew einfach die Crew ist. Alles andere ist daneben egal!


Badespaß (mit und ohne SUP) gehabt

Obwohl das Meer nicht mehr all zu warm war, hat uns das nicht davon abgehalten, im Wasser zu planschen - sei es schwimmend, mit einem Gummitier oder auf dem SUP, das wir uns vorher im Hafen geliehen hatten. Dabei ging es mal zum Strand, mal zu den anderen Booten oder wir haben Unterwasserfotos und Videos gemacht.


Sonnenuntergänge bewundert

Was mal wieder nicht zu kurz kam, waren wunderschöne Sonnenuntergänge. Diese haben wir meistens vom Boot aus beobachtet und dabei einen Sundowner genossen. In Bonifacio wurde der Sundowner dagegen auf der alten Stadtmauer getrunken; und in Porto Liscia am Strand. Ich könnte mir schlechtere Orte für einen Sundowner vorstellen.


In schönen Buchten geankert

Zwar konnten wir mit der Flottille nicht in kleine Buchten fahren. Das soll aber nicht heißen, dass die Buchten, die wir besucht haben, nicht trotzdem schön waren. Mein Favorit war Spiaggia Cala Coticcio. Das Wasser dort war so schön türkis und am kleinen, anliegenden Strand waren kaum Menschen. Ein echter Geheimtipp also!



Ich habe dir eine Liste mit den Orten, an denen wir waren, auf Google Maps zusammen gestellt.

Die Liste findest du hier.